PARES InsOCheck – In wenigen Minuten nur Insolvenzrisiken prüfen. Digital. Anonym. ( Cloned )

PARES InsOCheck – In wenigen Minuten nur Insolvenzrisiken prüfen. Digital. Anonym. ( Cloned )2026-08-14T15:15:49+02:00

Insolvenzrisiken steigen weiter an

„Wer zu spät reagiert, riskiert nicht nur den Handlungsspielraum seines Unternehmens, sondern möglicherweise auch die eigene Haftungsposition."

Die wirtschaftlichen Belastungen treffen die Branchen unterschiedlich stark. Besonders gefährdet bleiben Unternehmen mit hoher Kostenbelastung, schwacher Nachfrage oder hohem Finanzierungsbedarf. Wer sein Insolvenzrisiko prüfen möchte, sollte frühzeitig handeln. Verbleibende Handlungsspielräume müssen konsequent genutzt, Liquidität und Unternehmensentwicklung integriert geplant und mögliche persönliche Haftungsrisiken im Blick behalten werden.

Gerald Iserloh, Geschäftsführer PARES Strategiepartner GmbH – Experte für Insolvenzrisiko und Restrukturierung
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Insolvenzen 2025
Prognose Allianz Trade

+0,0 %

Anstieg 2026
auf 24.150 Fälle

−2 %

Leichter Rückgang 2027
bei stabiler Konjunktur

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 1990–2026

Quellen: Allianz Research / Allianz Trade, PARES Recherchen

Historisch Prognose 2026

Insolvenzentwicklung nach Branchen

2025: Deutliche Zuwächse in mehreren Sektoren

Bauwesen: Hohe Zinsen, rückläufige Nachfrage und steigende Kosten +10 %
Handel: Konsumzurückhaltung und intensiver Wettbewerb +15 %
Gastgewerbe: Personalkosten und schwache Nachfrage +27 %
Verarbeitendes Gewerbe: Energie- und Rohstoffkosten +24 %
Dienstleistungen: Personalintensive Bereiche unter Druck +10–12 %
Weitere Risikobereiche: Logistik, Automotive, technologieabhängige Branchen

Zentrale Risikofaktoren 2026/2027

Zyklische und strukturelle Faktoren bestimmen die Dynamik

▪ Geopolitische Konflikte und Handelskonflikte
▪ Volatile Energiepreise und hohe Finanzierungskosten
▪ Schwaches globales Wachstum und Exportrückgang
▪ Hohe Staatsverschuldung, eingeschränkte Fördermittel
▪ Schwache Binnenkonjunktur, zurückhaltender Konsum
▪ Geringe Investitionsdynamik
▪ Zunehmender internationaler Wettbewerb

⚠  Deutschland im Fokus

Bei einer weiteren Eskalation des Nahostkonflikts könnten die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2026 auf knapp 25.000 Fälle steigen. Gerade deshalb sollten Geschäftsführer ihr Insolvenzrisiko prüfen – bevor externe Schocks die Lage verschlechtern. Zusätzlichen Druck könnten Marktverwerfungen bei überbewerteten Technologien sowie wirtschaftliche Unsicherheiten, etwa eine weitere Abwertung des US-Dollars, auslösen. Insbesondere mittelständische Unternehmen stehen unter Druck: Viele Betriebe verfügen nach mehreren Krisenjahren über geringere finanzielle Puffer, während gleichzeitig die Finanzierungskosten steigen.

Insolvenzrisiko prüfen: Häufige Fragen

Alles was Geschäftsführer über Zahlungsunfähigkeit, Haftung und das Insolvenzrisiko prüfen wissen müssen

Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO liegt vor, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Als Faustregel gilt: Besteht eine Liquiditätslücke von 10 % oder mehr, ist innerhalb von 3 Wochen zu prüfen, ob diese dauerhaft beseitigt werden kann. Andernfalls besteht Insolvenzantragspflicht.

Die Formel lautet: (Fällige Verbindlichkeiten − verfügbare liquide Mittel) ÷ Fällige Verbindlichkeiten × 100. Ergibt dieser Wert 10 % oder mehr, ist eine 3-Wochen-Prognose zur Zahlungsfähigkeit zwingend erforderlich. Der PARES InsOCheck führt Sie durch diese Berechnung.

Geschäftsführer haften persönlich, wenn nach Eintritt der Insolvenzreife kein Insolvenzantrag gestellt wird. Die Antragspflicht nach § 15a InsO besteht spätestens innerhalb von 3 Wochen nach eingetretener Zahlungsunfähigkeit und 6 Wochen nach eingetretener Überschuldung. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) besteht ein Antragsrecht, aber keine Pflicht. Verstöße führen zur persönlichen Schadensersatzpflicht gegenüber Gläubigern.

Für 2025 prognostiziert Allianz Trade 24.064 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland – der höchste Stand seit 2012. Für 2026 wird ein weiterer Anstieg auf 24.150 Fälle erwartet, 2027 ein leichter Rückgang auf ca. 24.150.

Besonders stark betroffen in 2025: Gastgewerbe (+27 %), Verarbeitendes Gewerbe (+24 %), Handel (+15 %), Baugewerbe (+10 %) und Dienstleistungen (+10–12 %). Weitere Risikobranchen: Logistik, Automotive, technologieabhängige Unternehmen.

Der PARES InsOCheck ist ein kostenloses Tool um das Insolvenzrisiko zu prüfen – anonym, ohne Registrierung, in ca. 3 Minuten. Er prüft anhand der drei gesetzlichen Insolvenztatbestände (§ 17 Zahlungsunfähigkeit, § 18 drohende Zahlungsunfähigkeit, § 19 Überschuldung), ob Handlungsbedarf besteht. Ergebnis in ca. 3 Minuten – ohne Dateneingabe.

Bei Insolvenzgefahr sofort handeln: 1) Liquiditätsstatus erstellen, 2) Zahlungsunfähigkeit prüfen, 3) rechtliche Beratung einholen, 4) Restrukturierungsoptionen prüfen (StaRUG, außergerichtlicher Vergleich), 5) ggf. Insolvenzantrag stellen. Frühzeitiges Handeln erhält Handlungsspielraum und schützt vor persönlicher Haftung.

Hauptursachen: hohe Energiekosten, gestiegene Zinsen, schwache Binnenkonjunktur, rückläufige Exportnachfrage, geopolitische Risiken, nachlassende Staatshilfen. Viele Mittelständler haben in den Krisenjahren finanzielle Puffer aufgebraucht und stehen jetzt ohne Spielraum da.

PARES Plan – Weniger Risiko – Mehr Entscheidungssicherheit

Vertiefende Beiträge zu Insolvenzrecht und Geschäftsführerpflichten

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