KI im Controlling unterstützt Unternehmen dabei, Finanzdaten schneller auszuwerten, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und Entscheidungen vorzubereiten. Besonders aussagekräftig wird die Analyse, wenn die KI auf eine integrierte Ergebnis-, Finanz- und Bilanzplanung zugreift.
Unternehmen verfügen heute über mehr Daten als je zuvor. Ergebnisrechnung, Liquiditätsplanung, Bilanz, Forecast und Kennzahlen liefern laufend Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung. Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, aus diesen Zahlen schnell die richtigen Erkenntnisse abzuleiten.
Genau hier eröffnet künstliche Intelligenz im Controlling neue Möglichkeiten. Statt sich ausschließlich durch Tabellen, Auswertungen und Reports zu arbeiten, können Controller und Geschäftsführer konkrete Fragen zu ihren Unternehmenszahlen stellen und sich bei der Analyse unterstützen lassen.
Entscheidend ist dabei allerdings, auf welcher Datenbasis die KI arbeitet. Denn für das Controlling reicht es nicht aus, einzelne Zahlen isoliert zu betrachten. Ergebnis, Bilanz und Liquidität hängen unmittelbar miteinander zusammen und müssen entsprechend gemeinsam betrachtet werden.
Genau diese Verbindung macht KI für die Unternehmensplanung interessant: Aus einer Vielzahl von Finanzdaten kann ein digitaler Sparringspartner entstehen, der dabei hilft, wirtschaftliche Zusammenhänge schneller zu verstehen.
KI im Controlling auf einen Blick
1
Daten schneller analysieren
KI unterstützt dabei, relevante Entwicklungen und Zusammenhänge in Unternehmensdaten schneller zu erkennen.
2
Zusammenhänge verstehen
Ergebnis, Liquidität und Bilanz werden nicht isoliert betrachtet, sondern gemeinsam ausgewertet.
3
Entscheidungen vorbereiten
Die KI liefert keine Entscheidung anstelle des Controllers, sondern schafft eine bessere Grundlage für dessen Bewertung.

KI im Controlling: Vom Zahlenwerk zum digitalen Sparringspartner
Im Video zeigt Gerald Iserloh, wie künstliche Intelligenz im PARES Plan eingesetzt werden kann. Die PARES KI greift dabei auf die Daten der integrierten Ergebnis-, Finanz- und Bilanzplanung sowie auf relevante Kennzahlen zu.
Damit geht es nicht nur darum, vorhandene Zahlen anzuzeigen. Die KI kann auf Basis der Unternehmensplanung betriebswirtschaftliche Fragestellungen beantworten und dabei helfen, die vorhandenen Daten schneller einzuordnen.
Für Controller, kaufmännische Leiter und Geschäftsführer entsteht dadurch ein neuer Zugang zur Unternehmensplanung: Statt nur vordefinierte Berichte aufzurufen, können sie konkrete Fragen zu den eigenen Unternehmenszahlen stellen.
Welche Fragen kann KI im Controlling beantworten?
Modernes Controlling bedeutet weit mehr, als Zahlen zusammenzustellen und Reports zu erstellen. Entscheidend ist die Frage: Was bedeuten die Zahlen für das Unternehmen?
Warum weicht das Ergebnis von der Planung ab? Wie entwickelt sich die Liquidität? Welche Auswirkungen haben Veränderungen bei Umsatz oder Kosten? Und welche Kennzahlen sollten aktuell genauer betrachtet werden?
Genau bei solchen Fragestellungen kann KI im Controlling unterstützen. Sie schafft einen direkten Zugang zu den vorhandenen Unternehmensdaten und hilft dabei, relevante Informationen aus der Planung schneller herauszuarbeiten.
Warum braucht KI im Controlling eine integrierte Finanzplanung?
Wie aussagekräftig eine KI-gestützte Analyse ist, hängt wesentlich von der zugrunde liegenden Datenbasis ab. Gerade im Controlling sollten deshalb nicht nur einzelne Kennzahlen oder eine isolierte Ergebnisrechnung betrachtet werden.
Verändert sich beispielsweise der Umsatz, kann sich das nicht nur auf das Ergebnis auswirken. Auch Forderungen, Zahlungseingänge, Liquidität und Bilanzpositionen können betroffen sein. Eine integrierte Unternehmensplanung bildet diese Wechselwirkungen ab.
Im PARES Plan werden dafür Ergebnisplanung, Bilanzplanung und Liquiditätsplanung miteinander verbunden. Die PARES KI kann auf diese Daten zugreifen und sie als Grundlage für die Beantwortung betriebswirtschaftlicher Fragen nutzen.
Wie dieser digitale Sparringspartner im PARES Plan funktioniert und wie die KI auf die Daten der Unternehmensplanung zugreift, sehen Sie im Video:
Wie unterstützt KI Controller im Arbeitsalltag?
Der Nutzen künstlicher Intelligenz wird besonders dort sichtbar, wo Controller regelmäßig große Mengen an Unternehmensdaten analysieren müssen. Ein typisches Beispiel ist das monatliche Reporting: Ist-Zahlen werden mit Planwerten verglichen, Abweichungen identifiziert und die Ergebnisse anschließend bewertet.
KI kann dabei helfen, relevante Informationen schneller aus den vorhandenen Daten herauszuarbeiten. Statt jede Auswertung einzeln zu durchsuchen, können konkrete Fragen gestellt und Zusammenhänge gezielt analysiert werden.
Damit verschiebt sich der Fokus stärker von der reinen Datenaufbereitung hin zur eigentlichen Analyse: Was bedeutet eine Entwicklung für das Unternehmen? Wo entstehen Abweichungen? Und welche Themen sollten Controller und Geschäftsführung genauer betrachten?
Praxisbeispiel: Wie analysiert KI eine Umsatzabweichung?
Vereinfachtes Beispiel: Ein Unternehmen plant für einen Monat einen Umsatz von 500.000 Euro. Tatsächlich werden 450.000 Euro erreicht. Gleichzeitig verlängert sich das durchschnittliche Zahlungsziel der Kunden.
Plan-Umsatz
Ist-Umsatz
Abweichung
Für das Controlling ist damit nicht nur die Umsatzabweichung relevant. Zu prüfen ist auch, welche Auswirkungen sich auf Ergebnis, Forderungen und Liquidität ergeben. Genau hier liegt der Vorteil einer KI, die auf eine integrierte Unternehmensplanung zugreifen kann: Sie kann die Fragestellung auf Basis zusammenhängender Finanzdaten analysieren, statt ausschließlich eine einzelne Kennzahl zu betrachten.
Ersetzt künstliche Intelligenz den Controller?
Auch mit künstlicher Intelligenz bleiben die betriebswirtschaftliche Bewertung und die daraus resultierenden Entscheidungen beim Menschen. Ein Controller kennt strategische Ziele, Marktbedingungen, interne Prozesse und weitere Hintergründe, die für die Einordnung einer Entwicklung entscheidend sein können.
Die Stärke der KI liegt vielmehr darin, den Controller bei der Analyse zu unterstützen. Informationen können schneller zugänglich gemacht, Zusammenhänge herausgearbeitet und Unternehmensdaten für weitere Fragestellungen aufbereitet werden.
So bleibt mehr Zeit für die Aufgaben, bei denen betriebswirtschaftliche Erfahrung besonders wichtig ist: Ergebnisse bewerten, Entwicklungen diskutieren, Maßnahmen ableiten und fundierte Entscheidungen vorbereiten.
KI und Unternehmensplanung zusammendenken
Der eigentliche Mehrwert entsteht deshalb nicht durch künstliche Intelligenz allein. Entscheidend ist die Kombination aus integrierter Unternehmensplanung, strukturierten Finanzdaten und betriebswirtschaftlich ausgerichteter KI.
Wenn Ergebnis, Bilanz und Liquidität miteinander verbunden sind, kann die KI auf eine Datenbasis zugreifen, die wirtschaftliche Zusammenhänge im Unternehmen abbildet. Controller und Geschäftsführer erhalten dadurch einen zusätzlichen Zugang zu ihrer Planung und den darin enthaltenen Informationen.
Das Ziel bleibt dabei dasselbe wie im klassischen Controlling: Entwicklungen verstehen, Risiken frühzeitig erkennen und fundierte Grundlagen für unternehmerische Entscheidungen schaffen. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, schneller von den vorhandenen Zahlen zu den relevanten betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen.
Welche Vorteile bietet KI im Controlling für Unternehmen?
Künstliche Intelligenz im Controlling entfaltet ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie auf einer strukturierten und aussagekräftigen Datenbasis arbeitet. Entscheidend ist deshalb nicht nur, eine KI einzusetzen, sondern Ergebnis, Liquidität, Bilanz und relevante Kennzahlen miteinander zu verbinden.
Für Geschäftsführer und Controller bedeutet das: weniger Zeit für das reine Suchen und Zusammenstellen von Informationen und mehr Zeit für deren betriebswirtschaftliche Bewertung. Die KI wird damit zum zusätzlichen Sparringspartner, während Erfahrung, Einordnung und unternehmerische Entscheidungen weiterhin beim Menschen bleiben.
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